Vorbemerkung:

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag des Spielers George. 

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Am 13. September traf die erste Mannschaft des Sus Oberaden in einem vielversprechenden Heimspiel auf den Vfl Mark; waren doch einige Gesichter aus der zurückliegenden Wintersaison vertraut. Die Wetterprognosen kündigten einen heißen Sonntag an, und ersehnte Wolken kamen nicht zum Vorschein. In den vorderen Reihen lückenhaft, konnte dennoch eine vollzählige Mannschaft zum Spiel antreten. Viel Freude bereitete der unerwartete Besuch der Vereinslegende Michael Lutz, der mit Rat und Tat den Spielern beiseite stand. Auf unserem Center Court startete wie üblich Hendrik Maaz. An diesem, Tag zart besaitet wie ein Mädchen- Tennisschläger, reagierte er auf jegliche Kommunikation überempfindlich und selbst das Schlagen der Nachtigall wurde kritisch kommentiert. Die mäßige Leistung des Gegners konnte nur noch von einem schwachen Hendrik unterboten werden. Hoffen wir, dass seine Qualität, vor einem sicherlich lautstärkeren Publikum in Methler, wieder auf sein gewohntes Maß anwächst.


Weiter ging es auf Platz 2 mit Marcel Veit, der mit physischer und psychologischer Unterstützung seines geschätzten Freundes Gerrit einem starken Gegner gegenüber stand. Der Rivale produzierte nur wenige Fehler in seinem Spiel und selbst die taktische Umstellung auf Rückhandduelle konnte nicht zum gewünschten Erfolg führen. Trotz des guten Einsatzes verbuchte die gegnerische Mannschaft den Punkt. Hingegen konnte Lukas Suttrop in der dritten Begegnung an sein tolles Niveau von den letzten Spieltagen anknüpfen und seinen zweiten Saisonsieg verbuchen. Ein wichtiger Punkt, wie sich im späteren Verlauf herausstellte. Ein gleicher sportlicher Erfolg konnte ebenfalls von Tony Nowak erzielt werden, welcher souverän und ohne Zweifel seinem Gegner klar machte, dass es an ihm kein Vorbeikommen gab. In dem vorletzten Aufeinandertreffen der Einzelspiele kämpfte sich Pascal Püschner mit einem grandiosen Einsatz im zweiten Satz im Tie Break in den nunmehr letzten Satz, wo er jedoch konditionell unterlag und aufgrunddessen das Match verlor. Die nächste Laufeinheit ist schon geplant und auch der Nikotinkonsum soll eingeschränkt werden. Maßgebend war hier allerdings der Sieges- und Kampfwille, den er mit ausgereifter Technik zum Ausdruck brachte. Nunmehr kam es zum letzten und, wie so oft, längsten Spiel des Tages, bei dem sich Gerrit George in seiner, nach eigener Aussage, besten Form befand. Ebenso präsentierte sich sein Gegenüber. In fulminanten Ballwechseln sind die zahlreichen Zuschauer nicht enttäuscht worden. Die völlig ausgeglichene Partie endete mit einem Sieg für den Sus im dritten Satz.

 

Nach einem Stand von 3 zu 3 wurde nun beabsichtigt, zwei weitere Punkte aus den Doppeln einzusammeln. War es doch durch die magere Leistung des angeschlagenen Gerrit unmöglich, das von den Gegnern stark aufgestellte erste Team zu schlagen. Als Verstärkung und für den aufgrund des angenommenen Wahlamtes verhinderten Hendrik kam David Hoffmann nach durchlebten Junggesellenabschied ins Rennen. In sehr engen und heiß umkämpften Spielen verlor der Sus auch die weiteren Doppel und konnte sich nicht über ein 3 zu 6 hinausbewegen. Insgesamt blickt man nach dem Spieltag optimistisch in die Zukunft und freut sich auf das Derby am 20. September in Methler. In der Hoffnung, dass durch die Präsenz der attraktiven Tennisspielerinnen des TcM die Leistungen der einzelnen Spieler des Sus nochmal gesteigert werden.